Geocaching FAQ (Frequently Asked Questions)

Letzte Aktualisierung 8. Mai 2008

Fragen & Antworten für den Geocaching-Anfänger

There also is a short version in english

Inhalt

  1. Einführung
  2. Was ist Geocachen?
  3. Wie fing es an?
  4. Minianleitung zum ersten Cache
  5. Wie finde ich ruckzuck Caches in einer bestimmten Gegend?
  6. Was brauche ich zum Geocachen?
  7. Was sollte ein GPS können (und was nicht)?
  8. Naturtücken
  9. Worauf sollte ich achten? Ungeschriebene Cacherregeln
  10. Trading, der Tauschhandel - was gehört nicht in den Cache?
  11. Was ist ein Travelbug?
  12. Kann ich für die Natur oder meine Kinder auch was Gutes tun?
  13. Vorbereitung
  14. Koordinatenprobleme?
  15. Mein scheiss GPÄtz empfängt nur Müll - ich haue das Ding gleich in die Tonne
  16. Kompass: Ich peil' da nix....
  17. Projektion: Ich glaub' ich steh' im Wald und soll nun eine Projektion mit dem GPS machen?!?
  18. Wie lege ich selbst so ein Geocache-Ei? (ENTWURF!)
  19. Was gibt es denn da alles für seltsame Logos und Initiativen?
  20. Was ist... das Fremdwörterbuch für den gemeinen Käscher


 

Einführung

Als Anfänger hat man Fragen über Fragen - und braucht dann viel Zeit, um sich erst einmal einen Eindruck bzw. Überblick zu verschaffen. Hierbei sollte diese Seite helfen. Eine etwas allgemeinere, aber sehr gute und umfangreiche FAQ ist die geocaching-faq.de (sie ist von moenk, dem Administrator des grünen Forums, ins Leben gerufen worden). Außerdem gibt es noch auf geocaching.de eine weitere FAQ, die ich unbedingt nahelegen möchte!

Ergänzend gibt es als Einstiegslektüre auch diesen zweiseitigen Artikel zum Thema Geocaching für Familien (1,4 MB), der von der Herausgeberin eines neueren Bonner Familienmagazins (mit kleiner Unterstützung und Fotos von mir) verfasst wurde. Er ist deshalb empfehlenswert, weil die Autorin selbst dieses Hobby gerade erst kennengelernt hat.
(PDF-Format: Zum Lesen benötigt man den kostenlosen Acrobat Reader)

Zuguterletzt ist das Effizienteste vermutlich erst einmal das Anhören eines Podcasts über Geocaching (Audiodatei für den mp3-Player). Meine eigenen (GassiPods) sind im geoclub-Forum sehr gut aufgenommen worden und können hier abgerufen werden:

Es gibt aber auch Alternativen, wie z.B. den sehr gut recherchierten Podcast "Dosensuche" von André Wichmann aus Königswinter.

 


 

Was ist Geocachen?

- Schatzsuche per GPS -

Der gemeine Geocacher an sich spart sich ein paar Kölsch vom Mund ab und leistet sich neben den Internetzugang auch noch ein GPS-Handgerät. Er will ja schliesslich cachen gehen - d.h. übersetzt laut Leo "geheimes Lager"; beim Kölner jedoch einfach "Käsch".

Über kostenlose, einschlägige Seiten und Datenbanken mit Cache-Beschreibungen im Internet sucht der Geocacher sich dann in seinem Wunschgebiet einen schönen "Schatz" heraus, den irgendein anderer Geocacher sich ausgedacht und versteckt hat - meist in Form einer Tupperdose im Wald oder einer Filmdose mitten in der Stadt ("Mikro"). Caches finden sich z.B. im Kölner Dom (hört hört!), im stadtrandnahen Wald oder auf den Bergen, Wäldern und Stränden einer Urlaubsinsel wie Mallorca.

Meist findet sich sogar in Fussnähe zur eigenen Haustür schon ein Cache. Wie man das herausfindet, steht übrigens auch hier in der FAQ. Der Geocacher packt dann seine sieben Sachen und zieht los - immer auf den Richtungspfeil und die Entfernungsangabe zum Ziel seines GPS achtend, in welches er die Koordinaten eingegeben hat (siehe Foto rechts: Cachesuche in der Wahner Heide).

Das eigentliche Ziel ist aber meist gar nicht der Inhalt (Erläuterung hier) der schnöden Tupperdose oder Munitionskiste an der Endposition (siehe Foto links). Die ist übrigens immer gut getarnt, damit Unwissende (sogenannte Muggles) diese nicht versehentlich entdecken. Vielmehr ist es eine besonders schöne Wanderung oder ein schöner Platz, den der Cache-Owner, der den Schatz gelegt und die Beschreibung ins Internet gestellt hat, zeigen möchte. Oder eben die Rätsel, die man bis dahin lösen musste.

Beispiel: Nie hätte ich sonst entdeckt, dass der höchste Punkt von Köln nur 4,5 km von mir entfernt auf dem Monte Troodelöh liegt (GCHR2F, dies ist übrigens ein eindeutiger Code für diesen Cache):
Der Monte ist mit seinen 118,4 Metern nur mit Sauerstoffgerät und Kölsch zu besteigen. Seine gewagte Erstbesteigung mit Eispickel, Sherpa (für das Pittermännche) und Gipfelkreuzsetzung durch den "Kölner Alpenverein e.V." fand am 12.11.1999 statt. (Für Interessierte http://www.monte-troodeloeh.de, insbesondere die Presseschau ist sehenswert)

Im Idealfall kommt man also per GPS je nach lokalen Empfang bis auf etwa 5m Genauigkeit an eine Position heran. Die Positionsangaben in Längen- und Breitengraden sind weltweit eindeutig (!), werden in Grad, Bogenminuten und Sekunden angegeben und sehen etwa so aus (wer findet heraus, was bei den Beispiel-Koordinaten ist?!?):

N 50° 56. 477
E 6° 57. 425

Streicher beim SuchenEs ist also eine Art moderne elektronische Schnitzeljagd oder Schatzsuche - manchmal über mehrere Stationen, wo man etwas herausfinden muss, um die nächsten Koordinaten "zusammenzubasteln" (sogenannter "Multicache).

Es ist aber auch ein Outdoor-Sport, der es je nach Schwierigkeitsgrad - die ist bei jeder Cache-Beschreibung angegeben - wirklich in sich haben kann! Sowohl körperlich als auch geistig. Denn es gibt auch Rätselcaches, die sich einem erst ab einem bestimmten IQ (oder alternativ einer bestimmten Anzahl Kölsch) erschliessen. Einer der berühmtesten (deutschen) Rätselcaches dürfte dabei der Enigma #1 sein (GC448A). Ihn kann man erst heben (bzw. man bekommt erst dann die Endkoordinaten heraus), wenn man 10 Fragen und 3 "Schatzkarten" gelöst hat.

Die meisten Caches taugen aber in der Tat für den sonntäglichen Familienausflug (siehe Artikel im Familienmagazin). Ich wüsste keine andere Möglichkeit, pubertierende Computerspiel-Freaks oder Drogen-Kids aus dem Sozialen Brennpunkt so einfach für einen Waldspaziergang zu begeistern! (Übrigens mache ich Geburtstagsgeschenke nur noch mit GPS... )

Weltweit gibt es mittlerweile etwa 300.000 Caches, in Deutschland bald an die 30.000! Also auch vor Deiner Haustür oder im Kölner Dom (GCJRZW).

Wer befüllt den Cache? Du.
Jeder, der einen Cache aufsucht und etwas daraus tauschen möchte, sollte auch wieder etwas von gleichem oder höheren Wert reinlegen ("fair trade"). Das kann z.B. ein gebrauchter kleiner Taschenrechner oder ein Werbegeschenk sein, für das man selbst keine Verwendung mehr hat. Beispiele dafür findet Ihr auf den Fotos in der Gallerie oder weiter unten.

Achja, nachdem man das kleine Logbuch im Cache selbst mit einem Eintrag versehen hat (Datum, Name, was man herausgenommen und was man herausgetan hat) kann man dies natürlich zu Hause im Internet auf der Beschreibungsseite auch noch tun. Man frönt damit seiner Statistik, denn es werden die "Founds" gezählt:

  Profile for Blindschleicher

 

Tipp: Eine sehr schöne und ausführliche Beschreibung gibt es auch auf geocaching.de und natürlich auch in der Wikipedia. Dort stehen auch die verschiedenen Cache-Arten gut erklärt, etwas übersichtlicher macht das auch Monica auf ihrer Seite.

 


 

Wie fing es an?

Wenn Ihr Euch jetzt fragt, wie das alles angefangen hat... natürlich in den USA, genaugenommen am 3. May 2000, zwei Tage nachdem Bill Clinton bekanntgab, dass die künstliche Ungenauigkeit der zivilen GPS von 100m aufgehoben werde und man nun auf unter 10m Positionen bestimmen könne (Quelle: siehe hier). Tja, und dann schlug ein Mann namens Dave Ulmer in einer Newsgroup für GPS vor, einen Schatz ("Stash") zu verstecken und er beschrieb mit diesem Posting seine Idee. Damit nahm alles - wie von ihm vorausgesehen, seinen Anfang. Sein kurz darauf platzierter Cache wurde übrigens noch am selben Tag gefunden...

Auf YouTube gibt es übrigens hier ein kurzes Video von Dave dazu (Info durch die hervorragende Website von g-e-c-k-o, danke!)

Eine fantastische Beschreibung mit Fotos der Geocaching-Anfänge (mit deutscher Übersetzung der damaligen Postings!) gibt es übrigens auf der Webseite von zwanziger.de

 



Minianleitung zum ersten Cache

(Alternativ gibt es hier noch eine in Englisch)

  1. GrasfroschpaarInformieren
    Auf mindestens einer der folgenden Datenbanken kostenlos registrieren und einrichten: Dort kann man seine Heimatkoordinaten eingeben, dann nach Caches in der Nähe suchen und sich automatisch per Email benachrichtigen lassen, wenn es neue Caches in der Nähe gibt.

  2. GPS besorgen
    Ein gebrauchtes GPS kaufen (z.B. Garmin eTrex oder Magellan Explorist 100. Tipps hierzu siehe Links). Alternativ kann man seinen PDA (=Personal Digital Assistant = eine Art elektronischer Kalender), falls vorhanden, mit einer so genannten "GPS-Maus" aufrüsten. Achtung, auf ebay sind die Geräte auch gebraucht noch sehr teuer und beliebt (witzigerweise sind manchmal neue Geräte von privat günstiger zu bekommen als gebrauchte, da viele Leute nur nach gebrauchten Geräten suchen!). Alternativ evtl. über Lokalzeitung ("Annonce") oder in den USA kaufen. Ich selbst cache zur Zeit übrigens noch mit einem gebrauchten ALAN Map 500 ,

  3. Cache aussuchen
    Auf geocaching.com, opencaching.de, navicache.de oder mit dieser schönen interaktiven Karte einen Cache raussuchen, dessen Beschreibung sorgfältig lesen (da gibt es viele Tipps auch in den Logbucheinträgen) und ausdrucken.

  4. Vorbereitung
    Sachen packen und los geht's... und zwar auf keinen Fall alleine, falls absehbar ist, dass der Weg lang und /oder schwierig wird. Dies gilt auch für Nachtcaches - es senkt die statistische Wahrscheinlichkeit, dass die wildgewordene Bache (siehe Abschnitt Naturtücken) ausgerechnet auf Dich zustürmt... ;O)
    Auch sollte man andere wissen lassen, wo man gerade hingeht.
    Auf der Cache-Beschreibung findet Ihr direkt über den Log-Einträgen Links für die Anfahrt, z.B. über Goolge Maps oder Mapquest. Dort können auch GPS-Koordinaten eingegeben werden, falls nötig. In der Regel ist der Cache aber schon im Link eingefügt und wird in der Map eindeutig gekennzeichnet, wenn man sie aufruft.

    Anmerkung: Bitte nehmt die Warnungen ernst, am Anfang unterschätzt man fast immer die Zeit zum Auffinden eines Caches und nimmt zu wenig Wasser mit. In den Bergen wird dies schnell kritisch, wie ein Log-Eintrag von vom Cacher Mud-Max zeigt.

  5. Suchen
    GPS gerade vor sich halten und gehen. Bei den günstigeren Geräten (ohne magnetischen Kompass) erlauben erst zwei verschiedene Trackingpunkte (also nach etwa 10m Gehens) dann die Richtungsbestimmung. Bleibe auf den Wegen bis kurz vor dem Cache. Das GPS wird dann allmählich rumspinnen und nette Effekte zeigen wie:
    1. Schlechten Empfang (na, wieviele Satelliten sind's denn noch??)
    2. Nachlaufen (d.h. es bekommt erst nach 10m mit, dass Ihr stehenglieben seid oder die Richtung geändert habt)
    3. Die Richtung und Entfernung anzeigen mit z.B. ... 24m, 19m, 12m, 8m.... dann urplötzlich in die entgegengesetzte Richtung weisen und 37m anzeigen... ;O)))
    4. Schaue an der Zielposition dann nach Verstecken, die Du selbst nutzen würdest. Ganz heiss sind immer Baumwurzeln, Mauernischen, Mulden oder große, flache Steine. Der Cache steckt meisst in einer Tupperdose oder olivgrünen Munitionskiste und ist oft noch zusätzlich in eine Plastiktüte gegen Feuchtigkeit gewickelt.

  6. Blindschleicher und Der Narr bei Buchenkamp@NightGefunden
    Spätestens jetzt umschauen - sind auch keine "Muggels" (=neugierige Passanten) in der Nähe? Falls nicht, Plastiktüte ausbreiten, Cache öffnen und Inhalt drauflegen, tauschen, Logbucheintrag machen (Datum, Name oder Alias, was wurde gegen was getauscht).

  7. Täuschen, Tarnen und Verpissen
    Cache wieder gut verpacken, dann tarnen (auch die Spuren, die man hinterliess, verwischen). Dann zurückgehen - dazu evtl. die Waypoints (per Knopfdruck lassen sich in jedem GPS schnell wichtige Kreuzungen auf einer Wanderung speichern, manchmal nennt man das auch "Mann-über-Bord" - Funktion) benutzen, die man auf dem Hinweg im GPS angelegt hat.

  8. Loggen
    Zu Hause im Internet nochmal bei der Cachebeschreibung loggen und vielleicht auch dem Cache-Leger ("Owner") eine Email über den Zustand seines Caches hinterlassen. (z.B. Cache ist angefault und stinkt nach Leiche ;O))


 

Wie finde ich ruckzuck Caches in einer bestimmten Gegend?

Da gibt es natürlich mehrere Möglichkeiten, ich beschreibe mal ein paar:

  1. geocaching.com

    Die meistgenutzte Möglichkeit ist sicherlich die Suche direkt in der Datenbank von geocaching.com. (Suche und Anmeldung bzw. Registrierung ist kostenlos).
    Nachteile: Hier muss man beachten, dass das System zur Zeit noch keine UND-Verknüpfungen kann, bzw. mehrere Eingaben einfach ignoriert. Auch macht man versehentlich schnell Eingaben in den reinen US-Feldern. Ganz davon zu schweigen, dass man Englisch können sollte.

    Sucht man Caches an seinen Heimatkoordinaten, sollte man auf geocaching.com unter My Account gehen - dort besteht rechts oben die Möglichkeit "Search for nearest caches from your home coordinates (filter out finds)". Voraussetzung ist, dass man seine Heimatkoordinaten eingegeben hat (siehe Link darunter: "Update home coordinates"). Des weiteren sendet der Server nach Anmeldung regelmässig jede Woche eine Email mit den neuesten und nächstgelegenen Caches - dann beginnt immer der Run auf FTF's (First-To-Find, also "Geilheit auf Erstfinder-Status" ).

    Schliesslich kann man noch sogenannte "Pocket Queries" machen, d.h. man lässt sich vom System z.B. entlang einer geplanten Autofahrt einen "Cache-Extrakt" aus der Datenbank ziehen und per Email schicken. Dies geht aber leider nur, wenn man Member-Status hat - also für den Gegenwert eines Kölsches im Monat (zahlendes) Mitglied ist. Ich persönlich habe den (noch?) nicht, momentan bevorzuge ich lieber ein Kölsch mehr.

  2. Google Maps in Verbindung mit geocaching.com

    Eine elegante, wenn auch langsame Möglichkeit besteht durch die geniale Kopplung von Google Maps und der Datenbank von geocaching.com - dazu solltet Ihr auf letzterem eingelogt sein.

    Wählt einen beliebigen Cache, z.B. "Mittelpunkt Deutschlands", gebt oben im Adressfeld Eurer Wunschgebiet ein, z.B. "trankgasse, köln, germany" oder auch nur "trankgasse, köln" und wartet (tip tip tip...). Zoomt und verschiebt Euch den gewünschten Ausschnitt dann zurecht und wählt über der Karte "Link to this page". Diesen Link dann als Lesezeichen speichern und fertig. Nun könnt Ihr immer relativ schnell auf der Karte nachschauen, wenn Ihr spontan einen Cache machen wollt! Ich nutze das immer.

    Anmerkung: Es können alternativ auch oben im URL-Feld ("http://....") direkt die Koordinaten eingegeben werden, die Ihr möglicherweise vorher mit dem Koordinaten-Umrechner in Dezimalform umwandeln müsst.

  3. opencaching.de

    Englisch-Hasser und wahre Patrioten (Waldmeister der Herzen) vergnügen sich doch lieber mit der wesentlich intelligenteren Suchfunktion auf opencaching.de. So sollte es sein! Allerdings befinden sich in dieser deutschen Datenbank nicht alle Caches, d.h. sie ist nicht so umfangreich wie geocaching.com.

  4. (Weitere) interaktive Karten

    Die deutsche Seite geocaching.de bemüht sich in einem Projekt um die Fertigstellung einer interaktiven Karte für Deutschland.

    Eine sehr ähnliche, gut funktionierende Karte mit Zoomfunktion gibt es dafür schon hier.

    Beide zeigen (glaube ich) jedoch nicht wirklich alle Caches an..

  5. Nightcaches

    Hier gibt es etwas ganz Feines: Man kann sich für sein Bundesland alles Nightcaches als XML-Datei für Google-Earth runterladen, diese dann von .xml nach .kml umbenennen (cooler Trick, was? ) und sich dann die Caches dort anzeigen lassen. Draufklicken fördert die Beschreibung zu Tage (für Nachtcaches ein durchaus sinniger Begriff).
    Alles in Allem: Cool Stuff !!!

 



Was brauche ich zum Geocachen?

Ich selbst habe mir mittlerweile - wie wohl viele andere Käscher auch - für den Käsch eine Täsch zugelegt. Also einen alten Rucksack mit meiner Käsching-Grundausrüstung ausgestattet (also so ziemlich allem, was hier Erwähnung findet... ;O) )

Muss:

  • Eine "Pilzraupe"GPS + Ersatzakkus
    (Empfehlung: >2000mAh)
  • Ausdruck Cachebeschreibung (oder auf PDA - mit vollen Akkus...)
  • Cache-Austauschobjekt(e)
  • Wasserabweisende Kleidung mit Kapuze (oder Regenschirm), möglichst an den Hosenbünden geschlossen
  • Feste Schuhe
  • Handy (für Notfälle jeder Art, auch beim Cachesuchen... ;O) )
  • Verpflegung - auf jeden Fall Trinkwasser mitführen! Nicht aus Bächen oder stehenden Gewässern trinken, es könnte z.B. Düngemittel, Öl, oder Insektenvernichtungsmittel vom nächstgelegenen, sorglosen oder boshaften Bauerntrottel hineingespült worden sein. Siehe z.B. Lokalpresse Friedrichshafen am Bodensee...

Sollte:

  • Kompass
  • Digicam
  • Kartenmaterial
  • Größere Tüte oder Folie, um den Inhalt eines Caches besser begutachten zu können

Kann:

  • Bauhandschuhe oder kleine Schippe (manche Caches sind schwerer zugänglich)
  • Kleines Erste-Hilfe Pack
  • Zeckenzange (man weiss ja nie ob man nicht doch mal ins Gestrüpp muss)
  • Stirnlampe (essentiell für Nightcaching, hier eine günstige aber gute Modellempfehlung für Anfänger)
  • Akkustrahler (Nightcaching, zum Aufinden der Reflektoren)
  • Standard- Walkie-Talkies (z.B. bei MediaMarkt für 25 Euro). Der weltweit empfohlene Kanal für's Cachen ist Kanal 2
  • PDA (Personal Digital Assistant) für die Cachebeschreibungen etc.
  • Messer (Äpfel schneiden, Drohgebärden ausstossen gegenüber Mücken etc.)
  • Feuerzeug (wenn der Käsch nach vielen Strapazen nur ein Micro ist oder Müll enthält, einfach abfackeln... )



 

Was sollte ein GPS können (und was nicht)

Ihr werdet Euch wundern, aber es gibt genug "Profis" die sich zwar einerseits ein High-End GPS wünschen, aber andererseits dieser Liste hier sofort zustimmen würden:

Ein GPS sollte im Wesentlichen nur die folgenden Dinge beherrschen:

Gut ist, wenn es zusätzlich:

Jetzt kommt meine sicherlich sehr subjektive Meinung: Ihr braucht keine Kartendarstellung für das Geocaching. Der Fall, dass Ihr deswegen plötzlich auf der falschen Seite einer Autobahn oder eines Flusses seit, habe ich noch nicht erlebt. Dann habt Ihr auch eh' vorher etwas falsch gemacht. Die GPS-Kartendarstellung brauchen eher alpine Routenwanderer oder Motorradfahrer.

Für alle anderen Anwendungen ist ein zusätzlicher PDA ("Taschencompi") sicherlich viel geeigneter und genauer, v.a. in der detaillierten und farbigen Kartendarstellung. Dann kauft man sich noch eine Blue-Tooth GPS-Maus (z.B. von Royaltek) dazu und hat fast alles, was man braucht. Nur leider keine Akkulaufzeit von über 4 Stunden oder Spritzwasserdichte - dashalb also ist eine Kombination von beidem optimal: GPS & einen zusätzlichen PDA für die Anfahrt, Karten und die Cachebeschreibungen.

Weitere Infos gibt es in der Sektion "Links"


 

Naturtücken

In Mitteleuropa gibt es noch die ein oder andere Giftschlange, hin und wieder einen Wolf oder vielleicht sogar mal einen Bären. Statistisch wahrscheinlicher ist aber dass Ihr - während Ihr danach Ausschau haltet, von einem Auto überfahren werdet. ;O)
Was aber erwähnt werden sollte (in selbstgeschätzter Reihenfolge der Auftrittswahrscheinlichkeit)

Bitte beachten: Diesen Text habe ich als Laie aus eigener Erfahrung heraus geschrieben; ich wohne am Wald und habe einen Hund, von dem ich übrigens auch die 12mm grossen "Klicker" rechts entfernt habe). Die Informationen sind fachlich deshalb vielleicht nicht völlig korrekt.
Deshalb: Professionelle Infos gibt es z.B. hier und hier. Siehe auch "Prophylaxe von Zeckenstichen" und "Irrtümer über Zecken".




Blindschleicher mit Nichte Nele beim Heben vom AntragWorauf sollte ich achten? - Ungeschriebene Cacherregeln




Trading, der Tauschhandel - was gehört nicht in den Cache?

Bitte achtet immer auf einen fairen Tausch. Für fast alles Cacher ist zwar der Weg das Ziel, aber zu oft sieht man Ü-Ei Schrott, vergammelte Spasskerzen, Zündkerzen (s. Bild) oder nicht mehr funktionierende Dinge. Dafür gibt es den Mülleimer. Andernfalls verleidet es Nachfolgern den Spass und es nimmt allgemein die Bereitschaft ab, Dinge, welche die Suche lohnen, zu hinterlassen. Es ist dann schlicht ein wenig frustrierend, insbesondere wenn man einige Anstrengungen unternommen hat, den Cache zu heben. Ein guter Cache enthält sowohl Dinge für Kinder, als auch das ein oder andere nette "Gadget" für die Älteren.

In einem Cache sollte man folgende Dinge niemals reintun:

Beispiele für Dinge, die sich eignen (Motto: Für jeden was dabei). Diese können ruhig gebraucht sein oder nicht mehr benötigt werden:

Achtung: Bevor man zu Hause einen Gegenstand zum Tausch mitnimmt, ist es evtl. sinnvoll in der Beschreibung nachzuschauen, ob dieser auch in den avisierten Cache passt - jeder Cache ist klassifiziert (Micro, Regular, Large).

 



TB de Rode Kader lernt neue Pets kennenWas ist ein Travelbug?

Wer kennt ihn nicht, den reisenden Gartenzwerg aus dem Film "Die wunderbare Welt der Amelie"? Travelbugs (TB's ) sind Gegenstände, die mit einer Marke versehen werden und rund um die Welt von Cache zu Cache reisen - durch die Geocacher transportiert. Jeder TB hat eine eigene "Hundemarke" mit Nummer, anhand derer der Finder im Internet nachschauen kann, was es mit dem Teil auf sich hat. Der Besitzer kann durch Verändern der Seite den TB regelrecht steuern ("dieser TB möchte nun gerne in die USA"). Automatisch werden dabei über die Koordinaten die Reise und die zurückgelegten Meilen berechnet und angezeigt. Jeder TB hat so seine Wünsche, so will z.B. De Rode Kader mit den Haustieren der Besitzer fotografiert werden. Deshalb habe ich ihn in meinem Aquarium versenkt, bevor ich ihn in einem Travelbug Hotel (Cache in der direkten Nähe eines Flughafens) zur Weiterreise in ferne Länder platziert habe (siehe Bild). Geocoins (Münzen mit ID-Nr., in limitierter Auflage) sind übrigens so ziemlich das Gleiche, gelten allerdings teils als sehr begehrt. Der erste Geocoin wurde von Moun10Bike gemacht und platziert.

Ansonsten sind die verschiedenen Cachetypen hier auf Wikipedia sehr gut erklärt, auch die Travelbugs.

 


 

Kann ich für die Natur oder meine Kinder auch was Gutes tun?

Na aber klar! Es gibt die Initiative Cache-In-Trash-Out (CITO)
Dabei nimmt man eine Plastiktüte und evtl. Handschuhe mit, um auf dem Weg zum und vom Cache Müll einzusammeln, der am Wegesrand liegt und diesen mitnimmt!

 

 



 

Vorbereitung

Immer wieder habe ich festgestellt, dass ich in Hektik zu Hause gepackt habe und los gefahren bin - dabei aber zur "Vorbereitung" gerade mal den Ausdruck der Cachebeschreibung mitgenommen habe (oder die Dateikopie auf dem PDA). Vor Ort verliert man dann unglaublich viel Zeit und strapaziert die Geduld der Mitcachenden durch:


 

Koordinatenprobleme? Anfahrt zum Cache?

Oftmals startet ein Cache nur mit der Angabe von Längen und Breitengrad, nicht mit einer Parkplatzadresse, die man im Autonavi eingeben könnte. Die Position lässt sich trotzdem z.B. auf Google Maps herausfinden, indem man sie einfach von der Cachebeschreibung in das Suchfenster hineinkopiert und wartet, bis in der Karte der grüne Pfeil erscheint (das kann manchmal schon etwas dauern). Klickt man dann auf die Satelitenansicht, kann man schnell erkennen, wo man parken kann.

Von den drei grundlegenden Formaten für die Koordinatendarstellung

D=Degree (Grad), M=Minute, S=Sekunde

Name Format Beispiel
Deg DD° MM.MMMM’ N 50° 56.477'
Dec DD.DDDD° N 50.941283°
DMS DD° MM’ SS” N 50° 56' 29"

wird für das Geocaching i.d.R. das Format "Deg" benutzt. Man kommt z.B. von Deg zu Dec, indem man die Minuten durch 60 teilt und zur Gradangabe addiert: 56.477 : 60 = 0,941283

Auf den Seiten der Cache-Test-Dummies noch einen sehr guten Koordinaten-Umrechner inkl. ausführlicher Erklärung und Formeln.

Wenn Ihr Koordinaten unterwegs per PDA umrechnen müsst, oder eine Projektion durchführen wollt, könnt Ihr das Excel-Tool von Woffi verwenden, welches ich der besseren Bedienbarkeit wegen modifiziert habe (download).



Mein doofes GPÄtz empfängt nur Müll - ich haue das Ding gleich in die Tonne

Tja... das geht jedem des öfteren so, hier mal ein paar Gründe und Tipps:

 



Kompass: Ich peil' da nix...

Bei einigen Caches muss man neben dem GPS auch noch einen Kompass mitführen, d.h. der Cache-Leger ("Owner") verlangt von Euch an einer Stelle in der Beschreibung, mit dem Kompass ein entferntes (je weiter entfernt, desto geringer das Fehlerrisiko!) Objekt anzupeilen, die ermittelte Gradzahl auf 10er zu runden und irgendwie für die Folgekoordinaten zu verwenden.

Wie das geht? Fast jeder Kompass verfügt neben der Kompassnadel über eine Peilvorrichtung ("Kimme und Korn"), einen Drehring mit 64° oder 360° Einteilung und einem Spiegel.

Wie peilt man nun? Ganz einfach:

  1. Kompass vor's Auge halten und über Kimme und Korn (siehe Bild 2) das entfernte Objekt anpeilen.
  2. Den Spiegel so herunterklappen, dass man die Kompassnadel sehen kann.
  3. Vielleicht ein wenig ans Gehäuse tippen, falls die Nadel ein wenig hakt und sie sich exakt auf Norden ausrichten kann.
  4. Den Drehring solange drehen, bis Norden und die Nadel kongruent (d.h. Übereinstimmend) sind. Dabei den Spiegel zu Hilfe nehmen. Evtl. Paralaxe (Verschiebung durch schräges Gucken) beachten und kontrollieren (Kompass langsam gerade herunternehmen und exakt von oben draufgucken.
  5. An der Markierung unter dem Korn (d.h. am Spiegel) die Gradzahl ablesen.

Achtung, bei allen Cachebeschreibungen die ich kenne, geht der Cache-Owner stillschweigend davon aus, dass Ihr einen Kompass mit 360° Einteilung habt! Ich selbst habe aber einen mit einer 64° Einteilung, d.h. ich muss die Gradzahl noch umrechnen:

1 Strich auf der 64°-Skala entspricht dann 5,625° auf der 360°-Skala (360:64=5,625). Ihr müsst bei so einem Kompass die ermittelte Grad- bzw. Strichzahl dann also noch mit 5,625 multiplizieren.

Beispiel: 48° auf einem 64er entsprechend 270° auf einem 360er Kompass.

 



Projektion: Ich glaub' ich steh' im Wald und soll nun eine Projektion mit dem GPS machen?!?

Bei Eurem GPS gibt es sicherlich ein Menü, wo Ihr Wegpunkte eingeben und "Gehe zu" wählen könnt. Dort muss sich auch ein Punkt "Projektion" befinden, wo man eine Gradzahl und eine Entfernung eingeben kann (siehe Bild). Dies ist nichts weiter als eine alternative Ortbestimmung zu den sonst verwendeten Nord-Ost-Koordinatenangaben. Man sollte das einmal zum Hause üben, sonst steht man z.B. bei einem Cache wie Buchenkamp@Night plötzlich nachts mitten in Wald (und Regen) und fummelt verzweifelt am GPS rum, während die Freundin überlegt, dass ein Frauenabend besser gewesen wäre.

Achtung: Viele Geräte erlauben nur Entfernungseingaben in 0.1 km Schritten (also 100m). Da muss man dann kreativ sein und abschätzen. Ausserdem können einige Geräte überhaupt keine Projektion (z.B. ALAN Map, soll aber mit der nächsten Firmware kommen). Hier helfen dann kleine Software-Tools auf einem mitgebrachten PDA weiter, z.B. die von Vater und Sohn.

 



Wie lege ich als Anfänger selbst so ein Geocache-Ei? (ENTWURF!)

Vorweggeschickt: Dank der deutschen Approver gibt es nun auch eine Übersetzung der offiziellen Richtlinien. Diese solltet Ihr Euch als allererstes durchlesen. Macht es für den Anfang nicht so kompliziert; zunächst denkt Euch mal einen Schwerpunkt aus:
Wollt Ihr

  • einen kurzen Feierabend Cache machen, etwas kinderwagentaugliches für die Familie bereiten oder einen schönen Ort zeigen?
    --> ... dann macht einen "regular", d.h. für den Suchenden hinfahren oder gehen, Dose heben und gut is.
  • einen schönen Weg zeigen oder die Hirnwindungen des Suchenden fordern und fördern?
    --> ...dann macht einen Multistage-Cache über mehrere zu erwandernde Stationen. Legt diese dabei wegen der Koordinatenermittlung am besten rückwärts aus.

Generell sollte Ihr das Ganze ausgiebig austesten lassen von einem befreundeten Geocacher, vielleicht sogar ohne Eure Begleitung! Caches dürfen nicht

  • auf Privatgelände liegen
  • vergraben sein
  • nur über Eintrittsgeld zu erreichen sein
  • für Minderjährige ungeeignet sein, bzw. die Rechte irgendwelche Personen(gruppen) verletzen

Bei der Planung vermeidet bitte blödsinnige Zählerei von irgendwelchen Zaunpfosten o.ä. - da hat mittlerweile keiner mehr Nerv drauf. Macht es andererseits aber auch nicht zu kompliziert, denn Ihr wollt ja auch zahlreiche Logs haben.

Exakte Positionsbestimmung:

Wichtig ist ausserdem eine exakte Positionsbestimmung. Hat man ein modernes GPS (z.B. mit SIRFstar-3 Chipsatz), ist dies relativ unproblematisch. Bei älteren oder einfacheren Geräten schlage ich vor, den Messort mit der von mir ersonnenen "Radioaktivmethode" zu bestimmen:
Dazu macht man am Ort selbst die erste Messung und speichert diese im Gerät, sodann entfernt man sich etwa 20m, und geht dann im Kreisbogen ca. 15m nach links oder rechts und dann zurück zum Messpunkt (damit stellt Ihr sicher, dass Euer GPS nicht "schläft"). Dort verharrt man ein paar Sekunden, bis das GPS nicht mehr nachläuft und notiert den Wert. Dies wiederholt man dann einige Male und nähert sich immer aus verschiedenen Richtungen an.
Hilfreich ist es vielleicht, wenn man dazu das "Radioaktiv-Zeichen" im Hinterkopf behält (s. Bild). Zum Schluss mittelt man dann über alle Werte. Ihr werdet Euch wundern, wie die Positionsbestimmung schwanken kann, je nachdem aus welcher Richtung man kommt!

Thema Dose:

Mikros (Filmdosen u.ä.) eignen sich eigentlich nur, um auf einen besonderen Ort hinzuweisen (schön, kulturhistorisch oder geografisch bedeutsam, etc.), z.B. in einer Innenstadt. Auch sind sie sehr gut für Zwischenstationen. Für Tauschobjekte (Kinder lieben das!!) empfiehlt sich jedoch etwas Grösseres: Ein schwedischer Möbeldiscounter und Lebensphilosoph bietet z.B. sehr günstige (Salat-)Frischhaltedosen in zwei verschiedenen Grössen (für Cacheverhältnisse schon fast riesig zu nennen) für einen sehr geringen Obolus an (siehe Foto rechts). Diese haben auch eine umlaufende Gummidichtung, sollten aufgrund ihrer weissen Farbe aber evtl. noch mit "Tarnanstrich" versehen werden.

Manche ersteigern sich auch gerne Munitionskisten auf ebay, da diese schon so schön grün getarnt sind. Ich möchte dies aber nicht empfehlen, da unbedarfte Finder bzw. Muggles ob des Anblicks schnell nervös werden - letztlich will man seine Kids an sowas ja auch nicht gleich gewöhnen.

"Profis" greifen gerne auch zu den wesentlich teureren (ca. 6-16 €, je Grösse von 1 - 12 Litern) Dosen von Lock&Lock (unteres Bild). Das ist so ziemlich das Beste, was man bieten kann. Feuchtigkeit kann da allerdings nicht mehr entweichen (Regenlogger aufgepasst!), deswegen legt der umsichtige Cacheleger sogar man noch ein Säckchen Silicagel rein (wasseranziehende Kügelchen; findet Ihr z.B. immer in der Verpackung von neuen, elektronischen Geräten) und hofft, dass das niemand für ein Tauschobjekt hält. (Kein Witz, es werden oft auch die für's Loggen vorgesehenen Bleistifte mitgenommen, die es übrigens auch beim erwähnten Möbeldiscounter gibt).

Zum Schluss noch ein weiterer Tipp: Angegammelte Plastiktüten um Tupperdosen will auch niemand mehr sehen bzw. anfassen müssen... vielleicht lässt sich die Dose ja sogar in einen selbstgebauten Kasten verstauen?
Ausserdem sollte man sich einen Ruck geben und auch mal eine grössere Dose verstecken, kleine Tupperdosen als "Regular" oder gar "Large" zu indizieren ist für manchen Finder dann doch frustrierend und man bringt auch viele tauschgegenstände nach einiger Zeit, wenn die Dose voller wird, nicht mehr unter. Beispiele für hinreichend große Cacheboxen finden sich natürlich v.a. in den USA: BIG BOY (GCXTPX, die Foreneinträge dazu sind schlicht genial) und Bridge Boutique (GCXCEX).

Die Cachenote ("Hinweiszettel")

Es kommt immer mal wieder vor, dass Caches durch Zufall gefunden werden. Um Muggels zu erleuchten, sollte man einen Hinweiszettel ("Was ist das hier?!?") ausdrucken, ihn am besten gegen die Feuchtigkeit laminieren lassen (geht in jedem Copyshop) und zu dem Cacheinhalt obenauf legen. Hierzu habe ich eine viersprachige Vorlage entworfen (die mit anderen Cachern im grünen Forum abgestimmt wurde) und biete sie Euch hier zum Herunterladen und zur freien Verwendung an:

 



Was gibt es denn da alles für seltsame Logos und Initiativen?

Dies ist das normal Logo für diesen Sport und verweist üblicherweise auf die Mutter aller Geocaching-Datenbanken: www.geocaching.com
Das CITO Logo steht für einen weltweiten "Cash-In-Trash-Out" Tag, der einmal jährlich offiziell veranstaltet wird. Dabei sollte jeder Geocacher zum Cachen einen Müllsack mitnehmen und Müll, den er auf dem Weg zum Cache findet, einsammeln und entsorgen. Eigentlich sollte man das immer tun, aber wenn ich mir so angucke, was z.B. in Spanien so rumliegt, dann ist wohl hier und dort ein Kulturwandel eher notwendig...
Sind wir mal ehrlich: In ca. 99% aller Caches, die von mehr als 5 Leuten gefunden wurden, findet sich nach und nach immer mehr Müll, d.h. Gegenstände, die Ihr eher entsorgen als tauschen würdet. Sicherlich ist der Weg das Ziel, aber einige schiessen offenbar über dieses hinaus bzw. gründlich daneben. Einen kleinen Werkzeugkasten gegen eine Überraschungseifigur zu tauschen ist schon lethal für diesen schönen Outdoor-Sport, auch wenn Kinder eher buntes mögen. Tauscht bitte bitte immer fair (dafür ist dieses Logo, bzw. diese Aktion). Travel Bugs und Ü-Ei Figuren sollten nicht als Tauschobjekt (im Sinne von 1:1) dienen, sondern "nebenher" laufen.
Gleiches wie obige Kampagne, nur deutlich gemacht für diejenigen, die sich mit Anglizismen nicht anfreunden können und wollen.

 



Was ist... das Fremdwörterbuch für den gemeinen Käscher

Da viele Begriffe aus dem Englischen kommen, hilft bestimmt auch Leo.

  • Cache: (engl.), etwa Geheimes Versteck
  • Decrypt: Hier: Ein Hinweis, der über eine einfachen Buchstabentauschtabelle verschlüsselt wurde. Hilft als Ausdruck unterwegs, wenn man den Cache nicht findet.
  • GPS: Global Positioning System, ermöglicht u.a. über Handempfänger weltweit eine auf ca. 5m genaue Positionsbestimmung durch Koordinaten mit Längen- und Breitengraden. Gibt es gebraucht in dieser Kategorie auf ebay schon ab ca. 60 €.
  • Hint: (engl.) Hinweis, kleiner Tipp.
  • Log: Eintrag im Logbuch, entweder im Buch im Cache und/oder im Internet, z.B. auf opencaching.de
  • Micro / Mikro: Minicache nur mit Logbuch, ohne Tauschgegenstände. Hat den Vorteil, dass er sogar in einer Großstadt versteckt werden kann.
  • Muggels: Nach Harry Potter die Normalmenschen ohne magische Fähigkeiten. Beim Cachen sind es eher einfach neugierige Passanten, vor denen wir uns in Acht nehmen müssen, weil sie den Cache plündern könnten.
    (siehe auch Wikipedia und diese Seite)
  • Spoiler: (engl.) to spoil - verderben. Hier meist: Ein Hinweis in Text oder Foto in einem Internet-Logbuch, welcher die Cacheposition verrät und damit den Spaß halbiert.
  • TFTC: Thanks for the Cache
  • TNLN: Took Nothing Left Nothing
  • GCXTZM: Auf der Cache-Datenbank geocaching.com hat jeder Cache einen eindeutigen Code als Bezeichnung, den sogenannten "Waypoint". Aufgrund der Limittierung auf 6 Zeichen bei den meisten GPS-Geräten (wenn man einen Waypoint mit Koordinaten abspeichern will) ist der Code immer nur 6-stellig.